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Künstliche Intelligenz kann eine große Hilfe für Mitarbeitende in der Produktion sein. Das zeigen wir an in der Qualitätskontrolle an unserem Standort in Bochum in der LPS Lern- und Forschungsfabrik. - Digital concept art for illustrative purpose, tags: ki - Monok

KI in der Fertigung einführen: 8 entscheidende Schritte

Künstliche Intelligenz ist längst keine ferne Vision mehr, sondern prägt bereits die Fertigung. Die Herausforderung besteht nicht darin, KI einzuführen, sondern sie so zu nutzen, dass messbare Ergebnisse entstehen – darunter bessere Sicherheit, höhere Qualität und mehr Produktivität.

Das Skalieren von Machine Learning bleibt jedoch schwierig, und um den vollen Nutzen zu realisieren, reicht eine rein technische Implementierung nicht aus. Hersteller müssen fortschrittliche Technologien mit menschlicher Expertise und disziplinierten Abläufen verknüpfen, um spürbare Effekte zu erzielen.

Mit KI die Fertigungstechnologie transformieren

Folgende Schritte solltet ihr für eine erfolgreiche KI-Einführung berücksichtigen.

1. Eine klare Vision definieren

Beginnt mit einem klar definierten Ziel dafür, was die intelligente Technologie in euren Abläufen leisten soll. Verankert die Vision in den Prinzipien des Lean Manufacturing und richtet sie an den konkreten Bedürfnissen des Unternehmens aus.

2. Ausgangslage bewerten

Erstellt zunächst eine gründliche Bestandsaufnahme eurer Fertigung, identifiziert Schmerzpunkte und Bereiche, in denen KI Mehrwert liefert. Nutzt diese Ausgangsbasis, um Chancen zu priorisieren und realistische Einführungsziele festzulegen.

3. Use Cases entwickeln

Leitet daraus konkrete Use Cases ab, in denen die Technologie den größten Effekt hat – etwa in Instandhaltung, Qualitätskontrolle oder Predictive Analytics. Konzentriert euch zuerst auf Szenarien mit klarem ROI und geringer Beeinträchtigung der bestehenden Abläufe.

4. Organisationsfähigkeiten aufbauen

Baut die Kompetenzen in eurer Belegschaft rund um intelligente Systeme und datengetriebene Prozesse aus. Qualifiziert Champions, die als Brücke zwischen Endanwendern und Technikteams fungieren und so eine reibungslose Integration und nachhaltige Akzeptanz sichern.

5. Dateninfrastruktur aufsetzen

Schafft eine robuste Dateninfrastruktur, die Erfassung, Speicherung und Analyse unterstützt. Stellt sicher, dass die Daten strukturiert, bereinigt und an allen Standorten konsistent verfügbar sind.

6. Data Governance absichern

Etabliert umfassende Richtlinien für Data Governance, damit Daten sicher, korrekt und verfügbar bleiben. Legt Eigentums- und Zugriffsrechte klar fest, um Probleme zu vermeiden.

7. Priorisieren und abstimmen

Bringt Aktivitäten von Business- und Technologieverantwortlichen, externen Partnern und Rollout-Teams in Einklang, damit Initiativen priorisiert werden und Hindernisse früh erkennbar sind. Haltet die funktionsübergreifende Transparenz hoch, um Maßnahmen zu koordinieren und Ergebnisse messbar zu machen.

8. Bestehende Prozesse verbessern

Verankert intelligente Systeme in euren Lean-Manufacturing-Praktiken, damit sie bestehende Prozesse unterstützen und verbessern. Fördert kontinuierliche Verbesserung, indem ihr mit KI Verschwendung eliminiert, Schwankungen reduziert und Prozessdisziplin stärkt.